Zauberstabhölzer und ihre Bedeutung


 








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Der magische Rat
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BeitragThema: Zauberstabhölzer und ihre Bedeutung   Sa März 03, 2012 10:05 pm

Zauberstabhölzer


EIBENHOLZ
Das Holz, des nur auf der Nordhalbkugel wachsenden Nadelbaums oder Strauchs, dessen einzige in Europa vorkommende Art Taxus baccata genannt wird, ist außerordentlich stabil und dabei biegsam. Seit früher Zeit galt es deshalb als bestes Holz für Bogenwaffen. Das für Mensch und Tier lebensgefährliche Eibengift wird in Heldensagen und in der Literatur verschiedentlich mit Mord und Selbstmord in Verbindung gebracht. Die langlebigen Eibenbäume, die nicht selten mehrere tausend Jahre alt sind, werden im Volksglauben mit "ewigem Leben", Tod und Wiedergeburt assoziiert. Dieser Baum steht auch für die "Todesrune Eihwaz"


EICHENHOLZ
Die Eiche galt bei etlichen Völkern der Antike als heiliger Baum und Sitz des Göttervaters. Sie symbolisierte mächtigen Schutz, Kraft und Standhaftigkeit. Von römischen Staatsmännern, die sich mit Kränzen aus Eichenlaub schmückten, bis hin zu Eichenblatt-Prägungen. Auf einigen aktuellen deutschen Münzen, dient die Eiche als positives Herrschaftssymbol.


ELDERHOLZ (HOLUNDERHOLZ)
Holunder war im germanischen Glauben mit guten Gottheiten verbunden. Andere Volksglauben und christliche Anschauungen sahen darin ein Mittel teuflischer Mächte: das Schneiden oder die Nutzung von Holunderholz galt als unheilbringend, der Rauch von verbranntem Holunderholz sollte den Teufel anlocken. Es hieß, die Zauberstäbe böser Hexen seien aus Holunderholz gefertigt ... andererseits sollten Holunderzweige über der Tür oder Holunderbüsche vor dem Stall gegen böse Verhexungen wirksam sein.


ESCHENHOLZ
In den gemäßigten Klimazonen Europas ist die schwarz knospende "Gemeine Esche" heimisch. Ein Laubbaum, dessen hartes und gleichzeitig elastisches Holz von altersher als ideales Baumaterial für Holzräder und Schlittenkufen angesehen wird. Das Ogam-Schriftzeichen der Esche Nion steht für das Schaffen von Frieden und für die Schwäche, sich eitel herauszuputzen. In der nordischen Mythologie gilt die Esche als der Weltenbaum, der alles Leben, ob gut oder böse, beinhaltet und bei dessen Tod es zum Weltuntergang kommt.


KASTANIENHOLZ
Die Edelkastanie hat ein sehr wertvolles, widerstandsfähiges Holz, das im Möbelbau, aber auch für Fässer oder im Schiffbau genutzt wird, und hat essbare, heute meist zu "Maronen" veredelte Früchte. Möglicherweise handelt es sich aber um das unedle Holz der häufig mit ihr verwechselten gewöhnlichen Rosskastanie, deren Früchte zum Essen ungenießbar und leicht giftig sind.


KIRSCHHOLZ
Die verschiedenen Arten von Kirschbäumen werden vor allem wegen ihren Früchten geschätzt. Ihr leicht rötlich gemasertes Holz wird aber auch im Möbelbau verwendet. In Japan werden die schnell vergänglichen schönen Kirschblüten als Symbol des Frühlings, der Hoffnung und der Vergänglichkeit allen Lebens gefeiert.


MAHAGONI
Das teure und edle Holz dieser nur in tropischen Gegenden vorkommenden Baumart wird für luxuriöse Raumausstattungen oder im Musikinstrumentenbau verwendet. Den Bäumen der Mahagoni-Familie werden im lokalen Volksglauben jeweils verschiedene lebensspendende Kräfte zugeschrieben. Es ist besonders geeignet für Verwandlungszauber.


ROSENHOLZ
Diese Holzart wird wegen seines Duftes mit der Rose in Verbindung gebracht, stammt aber von einem afrikanischen, möglicherweise auch von einem südamerikanischen oder asiatischen Edelholzbaum. Es kann vermutet werden, dass Rosenholz als Zauberstabholz an die Symbolik der Rose erinnern soll: Weiblichkeit, Reinheit und Liebe.


STECHPALMENHOLZ
Dieser immergrüne Laubbaum oder Strauch, der in schattigen Lagen gemäßigter Klimazonen Europas gedeiht, ist von altersher als heiliger Baum geehrt worden. Symbolhaft wird der Stechpalme die Kraft zugeschrieben, das Böse abzuwehren und zu bannen.


ULMENHOLZ
Ein wertvolles sehr druck- und stoßfestes Holz, das im Möbelbau, für Böden und Wagenräder genutzt wird.


WALNUSSHOLZ
Wertvolles hartes Holz, das traditionell für Gewehrkolben genutzt wird. Die "Echte Walnuss" gilt mythologisch als königlicher, majestetischer Baum, eine Unterart, die "schwarze Walnuss", ist giftig und schadet den Pflanzen in ihrer Nähe.


WEIDENHOLZ
Das Holz der Weide ist sehr biegsam und geschmeidig. Entsprechend wurde es früher zum Flechten von Körben verwendet, aber auch zur Herstellung von magisch/mythologischen Stäben und Besen. In der antiken Mythologie war die Weide der Demeter geweiht und galt als Schutzsymbol für die Ernte. Als düstere Bedeutung stand der Baum aber gleichzeitig im Ruf, einen Zugang zur Unterwelt und zu den bösen Geistern zu bilden. Die Bedeutung von Weidenholz könnte auch im Sinne der naturmedizinisch seit langem genutzten schmerzlindernden Kräfte und der Bachblüten-Wirkung gedeutet werden: Weide tröstet und leistet Beistand um Leiden zu meistern und Schwierigkeiten zu überwinden.


WEINREBENHOLZ
Das Holz wird nur als Brenn- oder Schnitzereimaterial verwendet, weil es knorrig und nicht sehr stabil ist. Mythologische oder symbolische Bedeutung: Selbstüberwindung zur Aufrichtigkeit. Als Bachblüte soll die Kraft der Weide die innere Großmut fördern, und zur Überwindung falschen Stolzes beitragen.


WEIßBUCHENHOLZ
Das Holz dieses in gemäßigten feuchten Zonen verbreiteten Laubbaums ist ein strapazierfähiges hartes Holz, das als Bauholz im Innen- und Außenbereich verwendet wird. Als Bachblüte soll die Kraft der Weißbuche Schwung und innere Spannkraft fördern.


WEIßDORNHOLZ
Der sommergrüne, meist weiß blühende Weißdorn ist ein kleiner Baum oder Strauch, der überall in den gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel zu finden ist. Das sehr harte Weißdornholz eignet sich für die Herstellung von Werkzeuggriffen, wird aber auch gelegentlich in der Kunstdrechslerei oder -schnitzerei verwendet. Die Naturmedizin verschiedener Kulturen kennt Weißdornextrakte und -tees als gutes Mittel zur Stärkung des Herzens. Mythologisch werden dem Weißdorn gegensätzliche Wirkungen zugeschrieben: Einerseits gilt er mit seinen harten spitzen Dornen als Abwehr böser Mächte und Zauber, andererseits als verletzend und offensiv. Im Ogham steht Huath für die Blässe des Gesichts, die sowohl ein schreckliches wie auch ein verängstigtes Wesen kennzeichnet, und zur Überwindung mahnt.


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